Übersicht Audiobeiträge

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1 – Der Kölner Dom

UNESCO Welterbe, Wahrzeichen Kölns, bedeutende Pilgerstätte: Die Pfeiler und gotischen Spitzbögen des Hauptschiffs ragen zu Gottes Ehren über vierzig Meter in den Himmel. Mehr als sechs Millionen Besucher aus aller Welt lockt der Dom jedes Jahr an. Pilger unterschreiten auf Domwallfahrt im September den goldenen Dreikönigenschrein in der Hoffnung auf himmlisches Heil. Im Jahr 1248 als „Schrein über dem Schrein“, als architektonische Hülle für die Reliquien der Heiligen Drei Könige begonnen, konnte das Meisterwerk gotischer Architektur 1880 vollendet werden. Was heißt vollendet? „Wenn der Dom fertig wird, geht die Welt unter“, weiß der Volksmund. Rund hundert Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Dombauhütte unter der Aufsicht von Dombaumeister Peter Füssenich sind täglich am Werk. Ein himmlischer Job, damit das Menschheitswelterbe in die Hände der nächsten Generation übergeben werden kann.


2 – Der Taubenbrunnen von Mataré

Am Kardinal-Höffner Platz, neben dem Domforum, lohnt es sich, die Via Culturalis mit gesenktem Blick erkunden. Denn an dieser Stelle darf man auf keinen Fall den in den Boden gelassenen Taubenbrunnen von Ewald Mataré aus dem Jahr 1953 übersehen. Die Brunnenplastik zeichnet sich durch ausdrucksstarke Einfachheit aus, die im Köln der Nachkriegszeit einen bewussten Kontrapunkt zur monumentalen Ästhetik der Nazis setzt. Ewald Mataré war von den Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ eingestuft und seine Werke waren aus öffentlichen Ausstellungen entfernt worden. Für den „anderen Stadtführer“ und Kabarettisten Martin Stankowski stellt Matarés großartige Brunnenplastik an diesem Ort das beste Beispiel für die Fähigkeit der Kölner dar, auch in der Zweitklassigkeit – in diesem Fall neben Betonpollern, Mülltonnen und der Kreuzblumenkopie - einfach spitze zu sein.


3 – Domherrenfriedhof


4– Neuer, alter Wartesaal

Nun haben Sie den Dom im Rücken. Und blicken von der Domplatte hinunter auf den Kölner Hauptbahnhof. Auch über ihn gibt es viel zu erzählen. Im Lokal „Wartesaal am Dom“ unten im Bahnhof, bereits 1915 als neuer Wartesaal  erbaut, könnten Sie etwas trinken oder essen. Schauen Sie mal genau hin! Quillt dichter Zigarettenqualm durch die Tür hinaus? Natürlich nicht, könnte aber mal so gewesen sein. Denn der „Alte Wartesaal“ ist mehr als ein Lokal. Der „Alte Wartesaal“ ist eine Institution. Lassen Sie sich von Stadtführer Martin Stankowski  Geschichte aus der Bonner Republik erzählen:


5 – Schaufenster in die Römerzeit

Wer in Köln gräbt, stößt früher oder später auf Fundstücke aus der Vergangenheit. Über den Grundmauern einer römischen Stadtvilla mit dem weltberühmten Dionysosmosaik errichtet, präsentiert das Römisch-Germanische Museum, was der Erdboden in und um Köln an archäologischen Schätzen hergegeben hat und immer noch hergibt. Wann immer in Köln gebaut wird, müssen die Experten des Römisch-Germanischen Museums anrücken, um Funde zu begutachten und gegebenenfalls Ausgrabungen in die Wege zu leiten. Was von Wert ist, landet im Museum. Die Reise durch die Stadtgeschichte von der Steinzeit bis ins frühmittelalterliche Köln beginnt am Panoramafenster zum Roncalli Platz. Von hier aus blickt der Besucher direkt in die „Schatzkammer der Antike“ hinab.


6 – Der Kulturdezernent Kurt Hackenberg


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