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Übersicht Audiobeiträge

audiostation 3


1 – Wasser von Köln

Na, schnuppern sie mal. Hier unter der roten Markise des Duft-Museums im Farina-Haus Köln. Riechen Sie ihn schon? Den Duft von Bergnarzissen und Orangenblüten? Folgen Sie Ihrer Nase: Über diese Schwelle sind auch schon der Geheimrat von Goethe und Napoleon geschritten. Giovanni Maria Farina - ein Italiener - hat es erfunden, das „Wasser von Köln“,  die Eau de Cologne, die Köln weltweit berühmt gemacht hat. Kölner Stadtgeschichte und Kulturgeschichte kommen hier als Handels- und Migrationsgeschichte daher. Lassen sie sich von Johann Maria Farina, Parfumeur in achter Generation, Stadtgeschichte erzählen.


2 – Über Ungers Architektur

Hinter Ihnen sitzen Touristen am Quatermarkt im Eiscafé. Zugegeben, mit dem Tanzlokal „Wiener Steffi“ im Rücken, fällt es einem schwer sich vorzustellen, dass hier ganz in der Nähe, im Mittelalter Stefan Lochner gewohnt hat. Blicken Sie jetzt auf das Wallraf-Richartz Museum. Für den Kölner Architekten Oswald Matthias Ungers war es von großer Bedeutung, dass er hier an historischem Ort, den Neubau für das Wallraf-Richatz-Museum verwirklichen durfte. Was sich Ungers gedacht hat, erklärt sein ehemaliger Mitarbeiter, der Architekt, Stefan Zeltwanger, der die letzte Bauphase des Museums begleitet hat.


3 – Luise Straus-Ernst

Im Jahr 1424 wurden die Juden aus Köln verbannt. Eine neue jüdische Gemeinde siedelte sich erst wieder unter französischer Verwaltung Ende des 18. Jahrhunderts an. Zur Jüdischen Geschichte der Stadt gehört das Leben der Kunsthistorikerin und Journalistin Louise Straus-Ernst. Sie wurde 1893 als Tochter eines Hutfabrikanten geboren, studierte Kunstgeschichte und war eine der ersten Frauen, die im Rheinland promovierten. Sie übernahm die kommissarische Leitung des Wallraf-Richartz Museum und gründete mit ihrem Mann, dem Maler Max Ernst, die Kölner Dada-Zentrale. Louise Straus-Ernst starb 1944 in Auschwitz.

 Luise Straus-Ernst (Ausschnitt aus Gruppenfoto mit Hans Hansen, Max Ernst, Richard Straus und Johannes Theodor Baargeld, Köln, um 1919 (Max Ernst Museum Brühl des LVR, Stiftung Max Erns

Luise Straus-Ernst (Ausschnitt aus Gruppenfoto mit Hans Hansen, Max Ernst, Richard Straus und Johannes Theodor Baargeld, Köln, um 1919 (Max Ernst Museum Brühl des LVR, Stiftung Max Erns


4 –  Das Jüdische Viertel

Der Kölner Boden hat einzigartige Zeugnisse jüdischen Lebens aus dem Mittelalter konserviert. Um an das vorgeschriebene Grundwasser zu kommen, befindet sich die Mikwe, das traditionelle jüdische Ritualbad tief in die Erde gegraben. Aber auch Reste vom jüdischen Hospital und Tanzhaus sind in der Archäologischen Zone zu bestaunen.


5 –  Das jüdische Museum im archäologischen Quartier

MiQua – das Jüdische Museum im Archäologischen Quartier Köln erzählt zweitausend Jahre Stadtgeschichte über und unter der Erde. Ein sechshundert Meter langer Rundgang verbindet unterirdisch das rdurchschreiten unter der Erde erleben die Besucher am Prätorium und der Mikwe.


6 – Stefan Lochner im Wallraf-Richartz Museum


7 – Seidmacherinnengässchen


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