Ohne ihn fehlte es Karneval an so manchen Liedern – Jupp-Schmitz-Brunnen
Aus dem Kölner Karneval sind seine Lieder nicht wegzudenken. Wenn die Töne für „Wer soll das bezahlen?“ oder „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ anklingen, singen fast alle immer mit. Doch Jupp Schmitz erlebte auch professionelle Reinfälle, so kam sein Lied über den „Hirtenknaben von St. Kathrein“ bei der Prinzenproklamation 1964 gar nicht gut an. Heute gilt das Lied als Karnevalsklassiker.
Das 1,18 Meter hohe Bronzedenkmal gemischt mit Basaltlava, geschaffen 1994 von Olaf Höhnen, zeigt den Karnevalssänger dem Publikum lächelnd zu gewandt. Er sitz an einem Flügel mit einem Narrenschiffchen auf dem Kopf fröhlich singend. Auf dem Boden liegende Textblätter enthalten Zeilen seiner Lieder, um die eine Katze schleicht. Ein kleiner geflügelter Putto liegt keck auf dem aufgeklappten Deckel des Flügels. Um die Basis des Bronzedenkmals verläuft die Inschrift „Jupp Schmitz Sänger und Komponist 1901-1991“.
Historische Aufnahme des Excelsior Hotel Ernst
Highlights
Die höchste Ehre im Karneval – 1971 erhielt Jupp Schmitz die Willi-Ostermann-Medaille, die als höchste Auszeichnung des Kölner Karnevals gilt.
Zusammen schafft man mehr – Das Denkmal wurde vor allem auf Betreiben des ehemaligen Festkomiteepräsidenten Ferdinand „Ferdi“ Leisten (1914-95) initiiert, er warb auch einen Großteil der benötigten Gelder ein.
Ein Kunstwerk, das nie gleich aussieht – Die kinetische Skulptur „Four Trapezoids as two Rectangels IV“ im Norden des Jupp-Schmitz-Plätzchen ist ein Werk des amerikanischen Bildhauers George Warren Rickey (1907-2002).
Direkte Umgebung
Licht und Bewegung von Otto Piene
Gülichplatz
Alt St. Alban
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Reproduktions-Nr: rba_mf027653#
Trankgasse mit Hotel Ernst und Deichmannshaus, um 1890, rba_mf027653© RBA, 2026
Reproduktions-Nr: rba_082776
Englische Besatzung, Parade in der Trankgasse vor dem Hotel Ernst, 1920, rba_082776 © HAStK-RBAReproduktions-Nr: rba_mf027653
Heinrich Ebeling, Excelsior-Hotel Ernst – Blick in die Marzellenstraße, nach 1956, Print © Kölnisches Stadtmuseum, Graphische Sammlung, rba, 2026