Geschichtsträchtiger Luxus zwischen Pommes und Kölsch – Excelsior Hotel Ernst (Kopie)

Direkt neben dem Kölner Dom, inmitten von Restaurants und Brauhäusern, befindet sich mit dem Excelsior Hotel Ernst eine der exklusivsten Adressen der Stadt – und das bereits seit 1863.

Seit der Erbauung des sogenannten Zentralbahnhofs Mitte des 19. Jhs. und der damit verbundenen Umgestaltung der Trankgasse und der Anlegung der Bahnhofstraße wurde dieses Gebiet bis hin zu St. Andreas hauptsächlich von Gaststätten und Hotels genutzt. 

Einige historische Momente der Stadt sind eng mit dem Excelsior Hotel Ernst verbunden: 1880 verfolgte Kaiser Wilhelm I. hier die Eröffnung des Doms. Knapp 100 Jahre später unterzeichneten Kölner Brauereien an diesem Ort die „Kölsch-Konvention“.

In der Zwischenzeit hat sich das Hotel jedoch stark gewandelt. Bereits 1908 entschloss sich die neue Leitung des 1863 eröffneten Hotels zu einer grundlegenden Sanierung unter Architekt Franz Ahrens. Dies sollte das Gebäude aufwerten, das nun auch mit dem danebenliegenden neuen Dom-Hotel konkurrieren musste. Den Namenszusatz „Excelsior“ trägt das Grandhotel seit der Wiedereröffnung 1910. Im Jahr 1926 wurde das Hotel abermals aufwändig saniert unter H. Müller-Erkelenz). Dies war nötig geworden, nachdem sich zum Ende des I. Weltkriegs die britischen Besatzungstruppen hier einquartiert hatten.

Den II. Weltkrieg überstand das Hotel im neubarocken Stil ohne große Schäden und wurde bereits 1948 wiedereröffnet. Bis heute beherbergt es Gäste aus aller Welt.

Historische Aufnahme des Excelsior Hotel Ernst

Highlights

Stilvoll speisen – Auf kulinarische Kosten kommt man vor allem im Restaurant „Hanse Stube“, das in seiner heutigen Form seit 1976 existiert und mit Mahagonivertäfelungen und englischem Mobiliar zum luxuriösen Ambiente des gesamten Hotels beiträgt.

Ein Hotel als Galerie – In den öffentlichen Räumen befindet sich zahlreiche Kunstwerke von modernen und zeitgenössischen Künstler*innen.

 
 
 

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