Zehn Frauen erzählen Köln – der Frauenbrunnen
Ein Blick in die Innenhöfe der Altstadt lohnt sich immer! So verstecken sich die ein oder anderen Schätze in wunderbar gestalteten Hinterhöfen, wie hier im Gebäudekomplex von „An Farina“. 1987 fertiggestellt wurde auch der sogenannte Frauenbrunnen im Innenhof in einer kleinen grünen Oase eröffnet.
Es handelt sich um eineDer aus Terrakotta gefertigte Skulpturengruppe der Bildhauerin Anneliese Langenbach. Sie gestaltete zehn Kölner Frauenfiguren der vergangenen zwei Jahrtausende, die sie chronologisch aneinanderreihte. Bis auf Ursula werden keine Namen genannt, sondern nur „Vertreterinnen“ einer Zeit, die auch unterschiedliche Zeitspannen abbilden. Manchmal direkte Jahreszahlen, wie 1424 oder großformatig „um 1750“.
Die Frauen stehen alle ohne jegliche Interaktion starr nebeneinander und werden durch ihre Kleidung, Haarschmuck und Frisur charakterisiert. Die Körper werden durch die Kleidung umfangreich verhüllt und der Fokus liegt auf der Darstellung der zeittypischen Attribute und nicht auf der Darstellung von Weiblichkeit. Ganz im Stile der Künstlerin ist der Brunnen farbig gefasst.
So beleuchtet dieser Brunnen verschiedene Zeiten und Aspekte der Migrationsgeschichte der Stadt.
Der sog. Frauenbrunnen
Highlights
Gemeinsam für Köln – Auftraggeber war die Stadtentwicklungsgesellschaft moderne Stadt GmbH, inhaltliche Vorschläge kamen vom Kölnischen Stadtmuseum.
Kunst liegt in der Familie – Laut Inschrift schuf Anneliese Langenbach den Brunnen zusammen mit ihrem Sohn.
Direkte Umgebung
MiQua - LVR-Jüdisches Museum
Farina
Erster Stolperstein Gunter Demnig
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Frauenbrunnen_Niederländerin_(c)_Kölnisches Stadtmuseum, Anke Leyendecker
Frauenbrunnen_Preussin_(c)_Kölnisches Stadtmuseum, Anke Leyendecker