Als Köln noch eine Festung war – Die Nordgrenze der RömischeN Stadtmauer

Heute sind ca. 1 km der ehemals ca. 4 km langen römischen Stadtmauer aus dem 1.-3. Jh. erhalten. Sie besahs mindestens 9 Stadttore und ca. 19 Wehrtürme.
Die gewaltige Ummauerung wurde mit einem ca. 3 m hohen Fundamentsockel versehen und dann an der Innen- wie Außenseite mit kleineren Grauwackequadern gemauert, die im Zwischenraum mit Gußbeton gefüllt wurde. Die Stadtumwehrung wurde fast quadratisch angelegt, wobei tektonische Besonderheiten, wie Geländeabfall und kleine Flüsse mit einbezogen wurden. So musste die Verteidigungsline in Teilen vor der Stadtmauer nicht angelegt werden, bzw. die Gegebenheiten vor Ort wurden in dem ca. 4 m tiefen und 9 m breiten Stadtgraben einbezogen. Von einem bekrönenden Zinnenkranz ist nichts mehr erhalten.

 

Die Nordmauer in Köln

 
 
 

Was es zu entdecken gibt

Der Römerturm ist in einem so guten Zustand erhalten geblieben, da das ab 1304 hier ansässige Klarissenkloster Sankta Clara ihn als Latrine nutzte.

Entlang der römischen Stadtmauer sind im Boden Stadtpläne vom römischen Köln eingelassen.

 
 

direkte Umgebung

Zeughaus

EL-DE-Haus

Kölner Dom

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  • Reproduktions-Nr: rba_d006305
    Bildnachweis: Historisches Archiv mit Rheinischem Bildarchiv
    Sander, August, Köln wie es war, Kölnisches Stadtmuseum, Köln

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