Als Köln noch eine Festung war – Die Südgrenze der RömischeN Stadtmauer

Heute sind ca. 1 km der ehemals ca. 4 km langen römischen Stadtmauer aus dem 1.-3. Jh. erhalten. Sie besahs mindestens 9 Stadttore und ca. 19 Wehrtürme.


Die monumentale Ummauerung wurde mit einem ca. 3 m hohen Fundamentsockel versehen und dann an der Innen- wie Außenseite mit kleineren Grauwackequadern gemauert, die im Zwischenraum mit Gußbeton gefüllt wurde. Die Stadtumwehrung wurde fast quadratisch angelegt, wobei tektonische Besonderheiten, wie Geländeabfall und kleine Flüsse mit einbezogen wurden. Vor der Stadtmauer befand sich zudem ein ca. 4 m tiefer und 9 m breiter Stadtgraben. Von einem bekrönenden Zinnenkranz ist nichts mehr erhalten.

Die ca. 903 m lange Südmauer verlief westwärts entlang des aus Hürth kommenden Duffesbachs unterhalb des Mühlen- und Blaubach in Richtung Rhein. Hier stößt man auf ein 78 m langes und über 6 m hohes noch erhaltenes Teilstück. Das wichtigste Tor an der Rheinseite, die Marspforte, wurde 1545 niedergelegt. Der Straßennamen „Obenmarspforten“ und eine Inschrift am Haus Marsplatz 3-5 erinnern noch an das nicht mehr erhaltene Tor. Der Name des Tors leitet sich von der mittelalterlichen Bezeichnung „Markttor“ ab.

 

Die römische Stadtmauer in Köln

 
 
 

Was es zu entdecken gibt

Entlang der römischen Stadtmauer sind im Boden Stadtpläne vom römischen Köln eingelassen.

 
 

direkte Umgebung

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Lichthof von St. Maria im Kapitol

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