Orte des Kulturquartiers
2.000 Jahre Stadt — Kultur — Geschichte
Die Via Culturalis erzählt Köln als zusammenhängenden Stadtraum. Zwischen Dom, Rathaus und Altstadt verbinden sich Kulturorte, Geschichte und Gegenwart zu einer gemeinsamen Erzählung. So entsteht ein Kulturquartier, das mehr ist als die Summe seiner Teile – ein Ort, an dem Stadt sichtbar und erlebbar wird.
Ein Brunnen ohne festen Wohnsitz – Petrusbrunnen
Der Petrusbrunnen auf der Papstterrasse hat schon verschiedene Standortwechsel hinter sich.
Geschichte ist die neue Kollektion – Kölnisches Stadtmuseum
Wo einst exklusive Mode verkauft wurde, erzählt heute das Kölnische Stadtmuseum von den Menschen, Ereignissen und Gefühlen einer Stadt.
Grenzen setzten – Nordgrenze der Römischen Stadtmauer
Heute sind ca. 1 km der ehemals ca. 4 km langen römischen Stadtmauer aus dem 1.-3. Jh. erhalten.
Die Straße, die es so nie gegeben hat – Römische Hafenstraße
Ab den 1950er Jahren fanden umfangreiche archäologische Ausgrabungen im Areal um den Kölner Dom statt. Im Zuge dieser Ausgrabungen wurde 1969/70 ein ca. 65 m langes Stück der römischen Hafenstraße freigelegt.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – erster Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Vom Mut sich immer wieder neu zu erfinden – Spanischer Bau
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus.
Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Ratsturm
Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – Historisches Rathaus
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel.
Der Rhein als Abflussrohr – Teilstück des Antiken Abwassersystems
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln.
Kein Wiederaufbau: Eine Ruine erzählt vom Krieg – Alt St. Alban
Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen.