Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird. Der Neubau wird als Kanzlei und die Gewölbe zur Aufbewahrung der Schreinsbücher genutzt. Somit wird ein erstes Archiv der Grundbücher direkt neben dem Historischen Rathaus geschaffen.
Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen Im jüdischen Viertel
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen.
Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Bei den Ausschachtungsarbeiten stieß man auf immense Mauerreste der Antike. Doch trotz der unglaublichen Funde, sollte in nur wenigen Monaten die Ausgrabung abgeschlossen sein.
Bruche mer nit, fott domet – Der Rhein als Abfluss deS Antiken
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln. Es gab Frischwasser- und Abwasserkanäle, Thermen, Brunnen mit nach Köln geleitetes Quellwasser, und die Straßen waren weitestgehend saub