Senkrechte Luftaufnahme des Platzes Am Hof mit dichter Altstadtbebauung, einem kleinen begrünten Bereich und zahlreichen rot-weißen Sonnenschirmen der Außengastronomie. Am linken Bildrand ist ein Teil der Fassade des Kölner Doms zu sehen.

Am Hof

Wo die fleißigsten Helfenden zur Legende wurden

Am Hof © Bernd Lehnert

Direkt südlich des Doms liegt Am Hof an einer der ältesten Grenzen des Kölner Dombezirks. Der Name erinnert an den mittelalterlichen Hof der Kölner Erzbischöfe, der sich hier unmittelbar neben dem Dom erstreckte. Noch heute verweist das mittelalterliche Haus Saaleck auf diese Vergangenheit. Über Jahrhunderte war der Bereich dicht bebaut und eng mit dem Leben rund um Dom, Handwerk und Handel verbunden.

Eine ganz eigene kölsche Identität erhielt der Ort Ende des 19. Jahrhunderts: 1899/1900 entstand hier der Heinzelmännchenbrunnen, gestaltet von Edmund und Heinrich Renard. Statt Herrscher oder großer historischer Persönlichkeiten rückte das Denkmal eine populäre Kölner Sage und die Welt des Handwerks in den Mittelpunkt.

Am Hof

Legenden erzählen

Am Hof begegnen sich kölsche Sagenwelt und Stadtgeschichte. Der Heinzelmännchenbrunnen erzählt in Bildern, Versen und Skulpturen von den geheimnisvollen Helfern, die nachts die Arbeit der Kölner erledigt haben sollen – bis ihre Neugier sie für immer vertrieb.

Auf einen Blick

Am Hof

Der Platz verbindet zentrale Orte des Kulturquartiers und macht sichtbar, was die Via Culturalis auszeichnet: das unmittelbare Nebeneinander von Geschichte, Kultur und Stadtleben. Römische Bezüge, mittelalterliche Spuren und zeitgenössische Architektur verdichten sich hier zu einem Stadtraum mit eigener Präsenz.

Viele Orte können auch gehört und digital erkundet werden:
Zum Beispiel in der Via Culturalis Audiotour-App.

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