Von der Zigarette zum Bund fürs Leben
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Von der Zigarette zum Bund fürs Leben

Die Geschichte des Haus Neuerburg — einst Firmensitz einer Kölner Zigarettendynastie, heute das stimmungsvollste Standesamt der Stadt.

Wer am Gülichplatz steht und die Fassade des Haus Neuerburg betrachtet, traut seinen Augen kaum: Zwei Gebäude? Nein, eines — aber mit Absicht so gebaut. Der Westflügel zitiert die Renaissance, der Südflügel das Barock.

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Vom Sammlergeist zum Museumsbau – Das Wallraf-Richartz-Museum im Ungers-Bau
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Vom Sammlergeist zum Museumsbau – Das Wallraf-Richartz-Museum im Ungers-Bau

Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist nicht nur ein moderner Museumsbau, sondern auch Zeugnis privater Sammlungen und der Schwierigkeit einen geeigneten Ausstellungsort zu finden.

Die Museumsgründung liegt bereits im 19. Jh.: nach dem Tod des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) wird die Stadt Köln Erbin seiner umfangreichen Sammlung und nun beginnt die Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort.

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„Trauernde Eltern“ – eine stille Skulptur nach Käthe Kollwitz zum Gedenken an den II. Weltkrieg
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„Trauernde Eltern“ – eine stille Skulptur nach Käthe Kollwitz zum Gedenken an den II. Weltkrieg

Hier sind in einem Mahnmal an das Gedenken des II. Weltkriegs weitere Mahnmale aufgestellt. Die Kriegszerstörte Kirche Alt St. Alban wurde als Kirchenruine gesichert und als Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur als Ruine bewahrt. Im Kirchenschiff findet man zwei weitere Mahnmale: ein Kriegsgefangenenmahnmal und die Skulpturengruppe „Trauernde Eltern“.

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Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
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Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses

Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird. Der Neubau wird als Kanzlei und die Gewölbe zur Aufbewahrung der Schreinsbücher genutzt. Somit wird ein erstes Archiv der Grundbücher direkt neben dem Historischen Rathaus geschaffen.

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Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Der Ratsturm
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Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Der Ratsturm

Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt. Es wurde im II. Weltkrieg größtenteils zerstört und zeigt heute teilweise originalgetreuen Wiederaufbau, erhaltene Gebäudeteile und völlig neugeschaffene Bauteile.

Der Ratsturm wurde fast gänzlich zerstört und rekonstruiert. Erbaut wurde der Ratsturm 1407-14 durch den Rat der Stadt Köln als Machtsymbol: 1396 entstand der Verbundbrief, das Zeugnis des Sieges der Gaffel über die Zünfte und einer politischen Neuordnung Kölns. Im Zuge der Befreiung und Unabhängikeit zum Erzbischof, ließ der Rat das Rathaus erweitern und den 61 m hohen Turm erbauen. Das höchste Gebäude in Köln. Federführend wurde der Turm unter Steinmetz und Ratsherr Jakob von Aldenmarkt erbaut.

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Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen Im jüdischen Viertel
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Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen Im jüdischen Viertel

Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen.

Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Bei den Ausschachtungsarbeiten stieß man auf immense Mauerreste der Antike. Doch trotz der unglaublichen Funde, sollte in nur wenigen Monaten die Ausgrabung abgeschlossen sein.

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Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln
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Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln

Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel. Der eigentliche Eingang befand sich immer auf der Westseite in der Judengasse, mitten im Judenviertel. So konnte die Bürgerschaft den jeweiligen Erzbischof politisch beschneiden und „aussperren

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Ein feines Näschen – Farina und das erste Eau de Cologne
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Ein feines Näschen – Farina und das erste Eau de Cologne

Mitten in der Innenstadt, direkt am jüdischen Viertel liegt St. Alban. Die Kirche wurde 1172 erstmals erwähnt und nach zahlreichen Umbauten im Mittelalter wurde sie 1668-72 durch Baumeister Arnold Gülich als Hallenkirche neugestaltet. Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.

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