Orte des Kulturquartiers
2.000 Jahre Stadt — Kultur — Geschichte
Die Via Culturalis erzählt Köln als zusammenhängenden Stadtraum. Zwischen Dom, Rathaus und Altstadt verbinden sich Kulturorte, Geschichte und Gegenwart zu einer gemeinsamen Erzählung. So entsteht ein Kulturquartier, das mehr ist als die Summe seiner Teile – ein Ort, an dem Stadt sichtbar und erlebbar wird.
Kölns ungleichstes Traumpaar – „Tünnes“ & „Schäl“
Wenn man einmal im Leben im Hänneschen-Theater eine Vorstellung gesehen hat, werden einem zwei Figuren wohl ewig im Gedächtnis bleiben: „Tünnes“ und „Schäl“.
Wo früher Autos fuhren, flanieren heute Menschen – Rheinpromenade & Rheingarten
Was heute durch seine Grünflächen eine gerngesehene Abwechselung zum vom Beton dominierten Kölner Stadtbild ist, war vor mehr als 40 Jahren eine Hauptverkehrsachse für den Autoverkehr.
Ein Brunnen ohne festen Wohnsitz – Petrusbrunnen
Der Petrusbrunnen auf der Papstterrasse hat schon verschiedene Standortwechsel hinter sich.
Vom Waffenarsenal zum Kulturareal – Zeughaus
1594 als Waffenlager für Pulver und Waffen an die Stelle eines Vorgängerbaus errichtet. Bereits im 17. Jh. wurden historische Waffen Reisenden präsentiert.
Vom Wahrzeichen zum Bodendenkmal – Ubiermonument
Das Ubiermonument – Ein Zufallsfund entpuppt sich als Kölns ältestes Bauwerk. 1965 stießen Bauarbeiter in Köln bei Ausschachtungsarbeiten auf mächtige Quader aus Tuffstein. Teile des Ubiermonuments kam ans Licht.
Frieden zu Füßen des Doms – Taubenbrunnen
Der Taubenbrunnen von Ewald Mataré gilt als ein frühes Beispiel abstrakter Brunnenkunst im öffentlichen Raum des Nachkriegsdeutschlands.
Geschichte ist die neue Kollektion – Kölnisches Stadtmuseum
Wo einst exklusive Mode verkauft wurde, erzählt heute das Kölnische Stadtmuseum von den Menschen, Ereignissen und Gefühlen einer Stadt.
100.000 Jahre Köln an einem Ort – Römisch-Germanisches Museum
Der Roncalliplatz muss derzeit ohne die gewohnte Ausstellung des Römisch-Germanischen Museums auskommen. Während der Stammsitz saniert wird, sind ausgewählte Objekte ins Belgische Haus in der Cäcilienstraße 46 umgezogen.
Ein internationales Zentrum des Glaubens in Köln – Minoritenkirche
Zentrum des Kolpingwerks und Pilgerzentrum über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Geschichtsträchtiger Luxus zwischen Pommes und Kölsch – Excelsior Hotel Ernst
Direkt neben dem Kölner Dom, inmitten von Restaurants und Brauhäusern, befindet sich mit dem Excelsior Hotel Ernst eine der exklusivsten Adressen der Stadt – und das bereits seit 1863.
Ohne ihn fehlte es Karneval an so manchen Liedern – Jupp-Schmitz-Brunnen
Aus dem Kölner Karneval sind seine Lieder nicht wegzudenken. Wenn die Töne für „Wer soll das bezahlen?“ oder „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ anklingen, singen fast alle immer mit.
Kölsche Geschichten an seidenen Fäden – Hänneschen-Theater
Als Johann Christoph Winters 1892 das Hänneschen-Theater gründete, war es zunächst als Puppentheater für Kinder gedacht, welches Stücke in der Adventszeit aufführte.
Ein Ort der Stille mitten im Getümmel – Gross St. Martin
Am Rheinufer ragt Groß St. Martin mit seinem markanten Turm über die Dächer der Altstadt. Seine vier Ecktürme rahmen den hohen Vierungsturm ein und zeichnen sich gegen den Himmel ab.
Kölns gute Stube – Gürzenich
Dieses Gebäude hat bereits Einiges in seiner mehr als 570-jährigen Geschichte erlebt: Kaiserbesuche, Bankette und Maskenbälle. Neben diesen repräsentativen Funktionen war der Gürzenich vor allem eins: Warenlager und Kaufhaus.
Nicht eins, nicht zwei, nicht drei, gleich vier – Dom-Hotels
Direkt gegenüber dem Dom, am Roncalliplatz gelegen, befindet sich das gleichnamige Dom-Hotel: eines der ältesten Grandhotels Europas. Es wurde aber mehrmals neu aufgebaut.
Bis heute eine Ikone der Moderne – Dischhaus
In der Brückenstraße, unlängst des Fritz-Gruber-Platzes, steht mit dem sogenannten Disch-Haus ein äußerst modern anmutendes Bauwerk, dem man sein Alter nicht unbedingt ansieht.
Vom Erzbischof zum Bürojob – Deichmannhaus
An der Stelle des heutigen Deichmannhauses ist bereits seit 1449 Bebauung belegt.
Ein Irrtum rettete dieses Tor – Dreikönigenpförtchen & Lichhof
Das Dreikönigenpförtchen als südliches Immunitätstor des Stiftsbezirks wurde um 1330 durch die Dombauhütte in gotischem Stil angefertigt. Über dem eigentlichen kleinen Mauerdurchgang zum Lichhof von St. Maria im Kapitol befindet sich eine Figurengruppe mit einer sitzenden Maria mit Kind und den Heiligen Drei Königen in einer Maßwerkgalerie.
Glockenturm ohne Glocke – Klein St. Martin
Heute steht nur noch ein Turm der ehemaligen Kirche Klein St. Martin. Ihren Namen erhielt sie, da sie deutlich kleiner war als Groß St. Martin.
Der Platz selbst ist das Kunstwerk – „Ma’alot“
Östlich vor dem Domchor auf dem Weg zum Rhein überquert man zwangsläufig das größte Kunstwerk im öffentlichen Raum in Köln, das „Ma’alot“ von Dani Karavan.