Orte des Kulturquartiers
2.000 Jahre Stadt — Kultur — Geschichte
Die Via Culturalis erzählt Köln als zusammenhängenden Stadtraum. Zwischen Dom, Rathaus und Altstadt verbinden sich Kulturorte, Geschichte und Gegenwart zu einer gemeinsamen Erzählung. So entsteht ein Kulturquartier, das mehr ist als die Summe seiner Teile – ein Ort, an dem Stadt sichtbar und erlebbar wird.
Kölns ungleichstes Traumpaar – „Tünnes“ & „Schäl“
Wenn man einmal im Leben im Hänneschen-Theater eine Vorstellung gesehen hat, werden einem zwei Figuren wohl ewig im Gedächtnis bleiben: „Tünnes“ und „Schäl“.
Ein Brunnen ohne festen Wohnsitz – Petrusbrunnen
Der Petrusbrunnen auf der Papstterrasse hat schon verschiedene Standortwechsel hinter sich.
Frieden zu Füßen des Doms – Taubenbrunnen
Der Taubenbrunnen von Ewald Mataré gilt als ein frühes Beispiel abstrakter Brunnenkunst im öffentlichen Raum des Nachkriegsdeutschlands.
Ohne ihn fehlte es Karneval an so manchen Liedern – Jupp-Schmitz-Brunnen
Aus dem Kölner Karneval sind seine Lieder nicht wegzudenken. Wenn die Töne für „Wer soll das bezahlen?“ oder „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ anklingen, singen fast alle immer mit.
Der Platz selbst ist das Kunstwerk – „Ma’alot“
Östlich vor dem Domchor auf dem Weg zum Rhein überquert man zwangsläufig das größte Kunstwerk im öffentlichen Raum in Köln, das „Ma’alot“ von Dani Karavan.
Zehn Frauen erzählen Köln – Frauenbrunnen
Ein Blick in die Innenhöfe der Altstadt lohnt sich immer! So verstecken sich die ein oder anderen Schätze in wunderbar gestalteten Hinterhöfen, wie hier im Gebäudekomplex von „An Farina“.
Hähne und Rasierspiegel – Südportal des Kölner Doms
Auch der Kölner Dom wurde im II. Weltkrieg beschädigt. Viele Bauteile und Bereiche wurden originalgetreu restauriert oder wiederaufgebaut, doch gab es auch wunderbare Neuschöpfungen der Nachkriegszeit.
Eine Kirche mit Fenstern für die Ewigkeit – St. Andreas
Die ehemalige Herrenstiftskirche, eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika entstand um 1190-1220.
Römische Macht in Stein und Wasser – Römerbrunnen
Kurz vor dem Zeughaus ist auf den Fundamentresten eines römischen Wehrturms 1915 nach Plänen des Architekten Franz Brantzky eine Brunnenalge zu Ehren des römischen Kölns angelegt worden.
Kunst über den Köpfen der Passant:innen – „Licht und Bewegung“
Geschäftig geht man meist, etwas gehetzt die Hohe Straße entlang. Doch lohnt ein Blick nach links und rechts, denn es gibt einige wunderbare Kunstwerke zu entdecken.
Ein nacktes Hinterteil – Kallendresser
Auf dem Alter Markt am Haus Nr. 24 streckt sich ein nacktes Hinterteil den Besucher*Innen entgegen.
Eine verschmähte Liebe mit Helden und doch ohne Happyend – Jan-von-Werth-Brunnen
In der Platzmitte des Alter Markts befindet sich ein Brunnen mit Denkmal, welcher an einen Volkshelden Kölns erinnert: Reitergeneral Jan von Werth (1591-1652), der im Dreißigjährigen Krieg kämpfte. Der Brunnen ist 1884 von Wilhelm Albermann geschaffen worden.
Eine Sage in Stein erzählt –Heinzelmännchenbrunnen
Der Heinzelmännchenbrunnen zeigt die Geschichte der Kölner Heinzelmännchen ganz anschaulich in Bilder, Texten und Skulpturen.
Die versteckte Göttin in der Einkaufspassage – Gaea II
Ein wenig versteckt in der Stollwerkpassage befindet sich die Skulptur der Gaea II, eine Variation der Gaea von 1965, die sich im Rosengarten des Rheinparks befindet.
Ein Boden zum Niederknien – Dionysosmosaik
Bei archäologischen Ausgrabungen in Köln wurden mehrere Mosaikfußböden gefunden, diese bezeugen Anlagen von römischen Villen für wohlhabendere Bewohner*Innen der Stadt.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – erster Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Ein Mahnmal im Mahnmal – „Trauernde Eltern“
Hier sind in einem Mahnmal an das Gedenken des II. Weltkriegs weitere Mahnmale aufgestellt.
Wo Köln bis heute im Kreis schunkelt – Fastnachtsbrunnen
Der Fastnachtsbrunnen auf dem Gülichplatz erzählt vom Karneval als Lebensgefühl der Stadt — zwischen Feier, Satire und kölscher Selbstbehauptung.