Ein Brunnen ohne festen Wohnsitz – Der Petrusbrunnen
Der Petrusbrunnen auf der Papstterrasse hat schon verschiedene Standortwechsel hinter sich. 1870 wurde Kölns ältester Zierbrunnen durch eine Stiftung der preußischen Königin und späteren deutschen Kaiserin Augusta am Ostchor des Doms erbaut. Die Petrusfigur gestaltete Dombildhauer Peter Dominicus Fuchs, der Brunnen stammt von Dombaumeister Richard Voigtel. Durch den fehlenden Wasseranschluss bekam er im Volksmund den Namen „Drüje Pitter“.
In den 1960er Jahren musste der Brunnen durch den Bau des Domplateaus an die Sakristei ausweichen und blieb dort bis 1999. Danach wurde er zur Restaurierung abgebaut und konnte nach rund 10 Jahren im Depot, unterstützt durch Spendengelder, an seinem jetzigen Standort auf der Südseite des Doms, auf der Papstterasse wieder aufgebaut werden.
Der Petrusbrunnen an seinem ursprünglichen Standort am Ostchor des Kölner Doms
Direkte Umgebung
Südportal Kölner Dom
Römisch Germanisches Museum
Domhotel
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Reproduktions-Nr: rba_d037268
Domumgebung mit Passanten und Soldaten, rechts der Petrusbrunnen, 1910, Print © Kölnisches Stadtmuseum, rba 2026Reproduktions-Nr: rba_225008
August Kreyenkamp, Unterführung am Kölner Hauptbahnhof, Petrusbrunnen am Domhof, Rathausturm im Hintergrund, Negativ, Glas, 6 x 9 cm, rba_225008 © HAStK-RBA 2026Reproduktions-Nr: rba_mf172345
Richard Voigtel, Entwurf für den Petrusbrunnen an der Ostseite des Domes, 1867, Bleistift, Tusche, Dombauarchiv, rba_mf172345
© HAStK-RBA 2026