Vom Wahrzeichen zum Bodendenkmal – Das Ubiermonument
Das Ubiermonument – Ein Zufallsfund entpuppt sich als Kölns ältestes Bauwerk.
1965 stießen Bauarbeiter in Köln bei Ausschachtungsarbeiten auf mächtige Quader aus Tuffstein. Teile des Ubiermonuments kam ans Licht. Es markiert die Südostecke der späteren römischen Kolonie. Zudem sind Reste der römischen Stadtmauer des späten 1. Jhs. gefunden worden. Ursprünglich war das Ubiermonument mindestens 12 m hoch, heute sind 6 m erhalten. Da es in der Rheinaue liegt, gründen die Mauern auf Eichenpfählen, die in opus caementitium eingelegt wurden. Die großen Tuffblöcke des Turms werden dabei lediglich von Metallklammern in Schwalbenschwanzform zusammengehalten und sind ein Belegstück der fortschrittlichen Baukunst. Die ursprüngliche Funktion des Turms ist immer noch umstritten. Vermutlich war er Teil einer früheren Stadtbefestigung des Oppidum Ubiorum und wurde dann in die römische Stadtmauer integriert.
Heute müssen Besucher*innen in einen Keller hinabsteigen, um das Monument zu besichtigen. Dieser wurde extra für die Erhaltung und Besichtigung umgeplant.
Das Ubiermonument
Direkte Umgebung
Dreikönigenpförtchen und Lichhof
Klein St. Martin
St. Maria im Kapitol
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Reproduktions-Nr: rba_d033600_02
Ubiermonument, Innenansicht, rba_d033600_02 © Peter Kunz, 23.05.2013, HAStK-RBA