Kölsche Geschichten an seidenen Fäden – Das Hänneschen-Theater
Als Johann Christoph Winters 1892 das Hänneschen-Theater gründete, war es zunächst als Puppentheater für Kinder gedacht, welches Stücke in der Adventszeit aufführte.
Das Stockpuppentheater wurde immer erfolgreicher und schon beim ersten Karnevalsumzug 1823 war das „Hänneschen“ als Symbolfigur vertreten. Bis heute sind die bekanntesten Figuren Ikonen des Karnevals. Zu sehen sind einige der Stockpuppen in der Dauerausstellung des Kölnisches Stadtmuseums.
Nachdem das Theater in direkter Familiennachfolge über ein Jahrhundert weitergeführt werden konnte, musste es 1919 geschlossen werden. Erst 1926 konnte es unter der Trägerschaft der Stadt Köln wiedereröffnet werden, nachdem sich eine Kommission für die Rettung des Hänneschen-Theaters stark machte. 1938 zog das Theater dann an seinen Standort am Eisenmarkt in der Altstadt, wo es – mit kriegsbedingten – Unterbrechungen bis heute Kinder und Erwachsende Zuschauer erfreut.
Historische Aufnahme des Hänneschen-Theater (1938)
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Passavanti, Josef; Das Hänneschen-Theater in der Wehrgasse zu Beginn des 19. Jahrhunderts, Köln, Kölnisches Stadtmuseum (HM 1914/142, Köln)
(Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_c015583)Städtische Puppenspiele, Hänneschen Theater (ab 29.07.1938), Köln
(Foto: © Rheinisches Bildarchiv Köln, 1963, rba_mf119200) -