Von der Zigarette zum Bund fürs Leben
Die Geschichte des Haus Neuerburg — einst Firmensitz einer Kölner Zigarettendynastie, heute das stimmungsvollste Standesamt der Stadt.
Wer am Gülichplatz steht und die Fassade des Haus Neuerburg betrachtet, traut seinen Augen kaum: Zwei Gebäude? Nein, eines — aber mit Absicht so gebaut. Der Westflügel zitiert die Renaissance, der Südflügel das Barock.
Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen Im jüdischen Viertel
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen.
Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Bei den Ausschachtungsarbeiten stieß man auf immense Mauerreste der Antike. Doch trotz der unglaublichen Funde, sollte in nur wenigen Monaten die Ausgrabung abgeschlossen sein.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel. Der eigentliche Eingang befand sich immer auf der Westseite in der Judengasse, mitten im Judenviertel. So konnte die Bürgerschaft den jeweiligen Erzbischof politisch beschneiden und „aussperren
Wo Köln bis heute im Kreis schunkelt – Der FAstnachtsbrunnen
Der Fastnachtsbrunnen auf dem Gülichplatz erzählt vom Karneval als Lebensgefühl der Stadt — zwischen Feier, Satire und kölscher Selbstbehauptung.
Ein feines Näschen – Farina und das erste Eau de Cologne
Mitten in der Innenstadt, direkt am jüdischen Viertel liegt St. Alban. Die Kirche wurde 1172 erstmals erwähnt und nach zahlreichen Umbauten im Mittelalter wurde sie 1668-72 durch Baumeister Arnold Gülich als Hallenkirche neugestaltet. Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.
Kein Wiederaufbau – Die Ruine Alt St. Alban erzählt vom Krieg
Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.
(alt) Der Anstoß - erster Stolperstein von Gunter Demnig
Hier beginnt das feine Geflecht zwischen Dom, Museum und Stadtbewegung. Wer stehen bleibt, merkt schnell: Es ist weniger ein Platz als ein Übergang – zwischen monumental und alltäglich. Ein guter Ort, um anzukommen, ohne es gleich zu merken.