Als die Kunst den Rahmen sprengte – Das Museum Ludwig und die Kölner Philharmonie
Peter (1925-1996) und Irene Ludwig (1927-2010) unterzeichneten 1976 mit der Stadt Köln einen Schenkungsvertrag für 350 Werke moderner Kunst. Im Gegenzug musste die Stadt Köln ein eigenes „Museum Ludwig“ errichten.
Hinter dieser spätmittelalterlichen Fassade wartet ein Raum für junge Kunst – Das Haus Saaleck und die Artothek
An der Ecke Unter Taschenmacher und Am Hof 50 befindet sich ein wunderbares Zeugnis der Architektur des Spätmittelalters in Köln: das Haus Saaleck. Erbaut um das Jahr 1461, zeigt es trotz starken Zerstörungen im II. Weltkrieg in der Fassade immer noch den Prunk der Bauten in der Innenstadt.
Wo Köln auf Sendung ging – WDR Rundfunkgebäude (Funkhaus)
Das Funkhaus am Wallrafplatz wurde nach kurzer Bauzeit bereits 1952 eröffnet. Es war eines der ersten großen Bauvorhaben im kriegszerstörten Köln durch Architekt Peter Friedrich Schneider, auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann. Ziel war es rasch Ersatz für das zerstörte Gebäude des ehemaligen Reichssenders in der Dagobertstraße zu schaffen und damit den neuen NWDR am Standort Köln arbeitsfähig zu machen.
Dialog zwischen Kunst und Design – Museum für angewandte Kunst (MAKK)
Wer sich dieses Gebäude anschaut, hat gleich zwei verschiedenen Geschichten vor Augen: die Architektur und das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Gegründet wurde das zweitälteste Museum der Stadt Köln, bereits 1888 unter dem Namen „Kunstgewerbe-Museum".
Ein Zuhause für die Kunst – Das Wallraf-Richartz-Museum im Ungers-Bau
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist nicht nur ein moderner Museumsbau, sondern auch Zeugnis privater Sammlungen und der Schwierigkeit einen geeigneten Ausstellungsort zu finden.
Die Museumsgründung liegt bereits im 19. Jh.: nach dem Tod des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) wird die Stadt Köln Erbin seiner umfangreichen Sammlung und nun beginnt die Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort.
Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen im jüdischen Viertel
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen. Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.