Herzlich Willkommen!

 

 
viaculturalislogoanimation.gif
 

Ein Kulturpfad
im Herzen der Altstadt

Zwischen dem Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche St. Maria im Kapitol im Süden öffnet sich ein Stadtquartier, das in seiner Bedeutung für Kölns Stadtgeschichte und in seiner Dichte an Kulturbausteinen einzigartig ist: die Via Culturalis.

Ihr Weg führt vorbei an international bekannten Kulturbauten und -denkmälern wie der Kölner Philharmonie, dem Museum Ludwig, dem Römisch-Germanischen Museum, dem gerade entstehenden Museum »MiQua« über der Archäologischen Zone und in Nachbarschaft des Historischen Rathauses sowie dem Wallraf-Richartz-Museum und dem Gürzenich.  

Die Via Culturalis, eine Maßnahme des Städtebaulichen Masterplans Innenstadt Köln, beschreibt das Vorhaben, die ober-, unter- und überirdischen Zeitebenen und Zeitspuren von zwei Jahrtausenden Stadt- und Kulturgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar und begreifbar zu machen.

Zum einen geht es um die räumliche Verknüpfung und das Erscheinungsbild der Plätze, die sich entlang des Pfades befinden und die sich heute in sehr unterschiedlichen baulichen Zuständen befinden. Zum anderen geht es um die Inszenierung der bedeutenden historischen und kulturellen Gebäude aus den verschiedenen Epochen, die ebenfalls entlang der Via Culturalis liegen. Eine dritte Ebene soll die unterirdischen, teilweise sichtbaren archäologischen Schichten darstellen, die vom Stadtraum aus zukünftig wahrgenommen werden können. 


 
 
 

Aktuell


 
Bildschirmfoto 2017-11-20 um 15.02.51.png

Informationsveranstaltung zum Verkehrskonzept Altstadt

|

21. November 2017
19 bis 21 Uhr

Preis: Der Eintritt ist frei. 

Anmeldung / Vorverkauf: Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Altstadt, als historische Mitte Kölns, befindet sich in einem großen städtebaulichen Entwicklungsprozess. Der Bereich der sogenannten Kulturachse mit dem Kölner Dom im Norden und der romanischen Kirche Sankt Maria im Kapitol im Süden, deren Verlauf bedeutende historische und kulturelle Gebäude und Plätze prägen, soll aufgewertet werden. Als  kulturhistorisch wichtiger Stadtraum soll das Quartier ein neues, deutlich erkennbares und ansprechendes Profil erhalten. 

In Abstimmung mit und in Ergänzung zum nationalen Städtebauprojekt Via Culturalis wurde auch das Verkehrskonzept für die Altstadt neu aufgelegt. Dabei liegen der Planung neben der reinen Umgestaltung und Aufwertung des öffentlichen Straßenlandes, insbesondere im Betrachtungsraum der sogenannten historischen Mitte, weitere Ziele zugrunde. Diese Ziele, die Planungsergebnisse und den lokalen und thematischen Bezug zum Projekt Via Culturalis wollen wir Ihnen nun vorstellen.

Sie werden begrüßt von Bürgermeister Andreas Wolter, der auch Vorsitzender des Verkehrsausschusses ist, sowie Bezirksbürgermeister Innenstadt, Andreas HupkeÜber die Inhalte des Verkehrsführungskonzeptes Altstadt und den Stand der Dinge bei den städtebaulichen Projekten der so genannten »Kulturachse« informieren Andrea Blome, Beigeordnete für Mobilität und Verkehrsinfrastruktur, Anne Luise Müller, Leiterin des Stadtplanungsamtes, und der Leiter des Amtes für Straßen und Verkehrstechnik, Klaus Harzendorf.

 

Veranstaltungsort

Friedrich-Wilhelm-Gymnasium
Severinstraße 241
50676 Köln - Altstadt/Süd

begehbarar Stadtplan-seite3-web.png

RÜCKBLICK zum 
Tag der Städtebauförderung 2017

Eine wichtige Wegmarke bei der Entwicklung der Via Culturalis markierte der Tag der Städtebauförderung am 13. Mai 2017. Bei einer Auftaktveranstaltung im Wallraf-Richartz-Museum wurden die aktuellen Planungen und Förderbausteine zur Via Culturalis der Öffentlichkeit, insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Köln sowie der direkten Nachbarschaft ausführlich vorgestellt.

Auf dem Theo-Burauen-Platz wurde ein Café temporär installiert, das im Nachgang die Möglichkeit bot, mit Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Archäologie und Lichtkonzeption in persönlichen Kontakt zu kommen als auch auf großen Infotafeln Kommentare und Anregungen zur Via Culturalis und den aktuellen Planungen zu hinterlassen. Die Veranstaltung regte zu einem gemeinschaftlichen, überaus konstruktiven Austausch an und bot erhellende Hinweise für kommende Arbeitsprozesse.

Der ungezwungene und gleichzeitig weiterführende Austausch mit der direkten Nachbarschaft und zwei Stadttouren mit Herrn Stankowski haben einmal mehr gezeigt, welche Chancen und Potentiale in der Entwicklung des Quartiers liegen.

 
 

Projekte

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt zwei große Vorhaben der Stadt Köln als »Nationale Projekte des Städtebaus« mit einer Fördersumme von insgesamt rund zehn Millionen Euro. Die von der Stadt Köln beantragten und vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bewilligten Zuschüsse belaufen sich auf fünf Millionen Euro für das Projekt »Lebenswertes Chorweiler – ein Zentrum im Wandel« und 4,8 Millionen Euro für die Via Culturalis in der Innenstadt.

Die Stadt Köln will mit diesen Fördermitteln den Bereich rund um die Via Culturalis aufwerten und dem kulturhistorisch bedeutsamen Stadtraum ein neues, deutlich erkennbares und ansprechendes Profil geben. Dabei ist der Betrachtungs- und Ausgangspunkt ein stadträumlicher. Es gilt die Prämisse, den öffentlichen Raum möglichst nicht zusätzlich durch bauliche Eingriffe oder Stadtmöblierung zu beanspruchen.

 
 

WICHTIGE FÖRDERBAUSTEINE
FÜR DIE VIA CULTURALIS

In den kommenden Jahren werden, mit Hilfe dieser Fördergelder, folgende bauliche Maßnahmen zur Qualifizierung des öffentlichen Raums umgesetzt werden: der Gestaltungsplan »Gesamtraum Via Culturalis« mit Neugestaltung der Gürzenichstraße, die Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platz sowie des Tunnels Johannisstraße.

Ziel ist es,

  • den Weg samt die ihn begleitenden Plätze als räumliches Erlebnis zu inszenieren, die geschichtsträchtigen Bauten samt ihrer öffentlichen Innenräume ins Blickfeld zu rücken,

  • das Bewusstsein für die archäologischen Schichten beim Betrachten des Stadtraumes zu wecken und diese gleichzeitig erlebbar zu machen.

Bauliche Fördermaßnahmen

Mit der Neugestaltung des Kurt-Hackenberg-Platzes nach Entwürfen des Züricher Landschaftsarchitekten Günther Vogt haben die Arbeiten zur Konturbildung der Kulturmeile Anfang dieses Jahres bereits begonnen. Beschlossen wurden nun auch die Entwürfe zum Umbau zweier weiterer prägnanter Räume an der Via Culturalis: der Gürzenichstraße und dem Tunnel Johannisstraße.

 
 
 
 

Projekte in Planung

MIQUA, Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud und die Historische Mitte.

 

Kulturelle und kirchliche Bausteine 

St. Andreas Erzbistum Köln, Hohe Domkirche, Römisch Germanisches Museum, Museum Ludwig & Philharmonie, Rathaus Spanischer Bau, Historisches Rathaus, Wallraf-Richartz Museum & Fondation Corboud, Alt St. Alban, Gürzenich, Klein St. Martin und St. Maria im Kapitol.

 
 

DIE DREI FÖRDERBAUSTEINE IM DETAIL

2016 konnten nach europaweiter Ausschreibung die Maßnahmen des Gestaltungsplans »Gesamtraum Via Culturalis« mit Neugestaltung der Gürzenichstraße sowie die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße an folgende Planungsbüros vergeben werden: 

  • RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, Bonn, für den Gestaltungsplan Gesamtraum Via Culturalis mit Neugestaltung der Gürzenichstraße. 

  • Ute Piroeth Architektur, Köln, zusammen mit dem Künstler Wolfgang Rüppel, für die Neugestaltung des Tunnels Johannisstraße. 

  • Landschaftsarchitekten Günther Vogt, Zürich, für die Platzfläche des Kurt-Hackenberg-Platzes.

 
Tunnel Johannisstrasse gesamtraum & Gürzenichstrasse

Die Platzfläche des Kurt-Hackenberg-Platzes wird mit Grauwacke in drei verschiedenen Färbungen (rötlich, grau und bräunlich) gepflastert. Die Steine werden nach einem komplexen Muster verlegt. Die Grauwacke entstammt einem Steinbruch im Oberbergischen Kreis.

Neben dem Trinkwasserbrunnen, der das Herz des Platzes bilden wird, werden Bänke ebenfalls aus Grauwacke errichtet, die aus Blöcken in unterschiedlichen Höhen entstehen. Auf der Platzfläche werden zahlreiche Bäume gepflanzt und eine schlichte Beleuchtung rundet den einladenden Charakter des Platzes ab. 

Die Maßnahme wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus gefördert und ist Bestandteil des städtebaulichen Masterplans Innenstadt sowie ein Teilprojekt der »Via Culturalis«.

Detaillierte Informationen zum Förderprojekt hier als PDF-Download: Kurt-Hackenberg-Platz.pdf


gesamtraum & Gürzenichstrasse

Der Tunnel Johannisstraße stellt eine wesentliche Fußgängerverbindung zwischen der Nordseite des Kölner Hauptbahnhofs und der Altstadt entlang der neugestalteten östlichen Domseite dar und bildet die Klammer zwischen dem Kunibertsviertel mit der Umgebung des Weltkulturerbes Kölner Dom und der Altstadt. Derzeit befindet er sich in einem vernachlässigten Zustand. Mit einer attraktiven, den Anforderungen einer Bahnhofsumgebung gerechten Gestaltung soll er die Anmutung einer hellen und freundlichen Unterführung erhalten. 

Der Entwurf des Büros Ute Piroeth Architektur in Zusammenarbeit mit dem Künstler Wolfgang Rüppel besticht durch ein klares und einfaches Grundkonzept und spielt dabei auf eine bescheidene Art mit künstlerischen Elementen. Der besondere Bodenbelag aus verschiedenfarbigen Platten und einer reflektierenden Deckenverkleidung sind hierbei das zentrale Entwurfsthema, durch welches der Tunnel eine gestalterische Aufwertung und Leichtigkeit erfährt. Er erhält eine neue räumliche Qualität, welche sowohl durch verschiedene Materialien als auch durch die Lichtplanung betont wird. 

Detaillierte Informationen zum Förderprojekt hier als PDF-Download: Tunnel-Johannisstraße.pdf


gesamtraum & Gürzenichstrasse
guerzenich.png

Der vom Büro RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten vorgeschlagene Ansatz für die Neugestaltung der Gürzenichstraße als wichtige Verbindung zwischen Heumarkt und Schildergasse zielt auf eine Vereinheitlichung der Straßenquerschnitte und eine Einbindung in ein übergeordnetes Gestaltungskonzept für den Kulturpfad Via Culturalis ab. Gebäude und Plätze werden in ein charakteristisches »Belagspassepartout« eingebunden, das auf dem bewährten Material Grauwacke beruht und somit auf der vorhandenen Materialität der Altstadt aufbaut. 

Der Günter-Wand-Platz in der Mitte der Gürzenichstraße wird als Ruhezone im stark frequentierten Stadtraum betrachtet und auch zukünftig durch den vorhandenen Baumbestand geprägt sein. Die Freiraumgestaltung erhält insgesamt eine zurückhaltende und hochwertige Anmutung, so dass bestehende Stadträume in ihren Proportionen wahrgenommen werden und die historischen und kulturellen Bauten in den Vordergrund treten. 

Detaillierte Informationen zum Förderprojekt hier als PDF-Download: gesamtraum-gürzenichstraße.pdf


 
 

kontakt

Stadtplanungsamt – Stadt Köln
Stadthaus Deutz - Westgebäude
Willy-Brandt-Platz 2
50679 Köln
Postfach 10 35 64
50475 Köln

Telefon: 0221 – 221-25723
Telefax: 0221 – 221-22450
E-Mail: viaculturalis@stadt-koeln.de 


Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.