Der Laurenzplatz blickt auf eine Geschichte zurück, die weit über seine heutige Gestalt hinausreicht. Seinen Namen verdankt er der Kirche St. Laurenz, die hier bereits seit dem 9. Jahrhundert stand und vermutlich über einer römischen Palastkapelle des Prätoriums errichtet worden war. Nach der Säkularisation wurde die Kirche 1803 geschlossen und 1818 abgebrochen.
Damit treffen am Laurenzplatz unterschiedliche Schichten der Kölner Stadtgeschichte unmittelbar aufeinander: römische Vergangenheit, mittelalterliche Stadtentwicklung und das politische und bürgerliche Köln der Gegenwart. Bis heute ist der Platz durch städtische Verwaltung geprägt – im angrenzenden Gebäude befindet sich unter anderem das Kundenzentrum Innenstadt.
Laurenzplatz
Wo Kölns starke Stimmen Gehör finden
Laurenzplatz © Bernd Lehnert
der Laurenzplatz
prägenden Stimmen begegnen
Am Laurenzplatz erzählen Frauenbrunnen, Frings-Denkmal und Spanischer Bau von Menschen und Entscheidungen, die Köln geprägt haben. Zehn Frauen geben der Stadtgeschichte ein Gesicht, Kardinal Frings steht für Mut in schwerer Zeit und der Rathausbau für den stetigen Wandel des politischen Zentrums.
Auf einen Blick
Der Laurenzplatz
Der Platz verbindet zentrale Orte des Kulturquartiers und macht sichtbar, was die Via Culturalis auszeichnet: das unmittelbare Nebeneinander von Geschichte, Kultur und Stadtleben. Römische Bezüge, mittelalterliche Spuren und zeitgenössische Architektur verdichten sich hier zu einem Stadtraum mit eigener Präsenz.
Viele Orte können auch gehört und digital erkundet werden:
Zum Beispiel in der Via Culturalis Audiotour-App.