Als Köln noch eine Festung war – Die Nordgrenze der Römischen Stadtmauer
Heute sind ca. 1 km der ehemals ca. 4 km langen römischen Stadtmauer aus dem 1.-3. Jh. erhalten. Sie besahs mindestens 9 Stadttore und ca. 19 Wehrtürme. Die gewaltige Ummauerung wurde mit einem ca. 3 m hohen Fundamentsockel versehen und dann an der Innen- wie Außenseite mit kleineren Grauwackequadern gemauert, die im Zwischenraum mit Gußbeton gefüllt wurde.
Die Straße, die es so nie gegeben hat – Kölns versetzte Römische Hafenstraße
Ab den 1950er Jahren fanden umfangreiche archäologische Ausgrabungen im Areal um den Kölner Dom statt. Im Zuge dieser Ausgrabungen wurde 1969/70 ein ca. 65 m langes Stück der römischen Hafenstraße freigelegt.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – Der erste Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird.
Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Der Ratsturm
Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt. Es wurde im II. Weltkrieg größtenteils zerstört und zeigt heute teilweise originalgetreuen Wiederaufbau, erhaltene Gebäudeteile und völlig neugeschaffene Bauteile.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel. Der eigentliche Eingang befand sich immer auf der Westseite in der Judengasse, mitten im Judenviertel.
Der Rhein als die große Abfluss – Teilstück des Antiken Abwassersystems
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln. Es gab Frischwasser- und Abwasserkanäle, Thermen, Brunnen mit nach Köln geleitetes Quellwasser, und die Straßen waren weitestgehend saub
Kein Wiederaufbau – Die Ruine Alt St. Alban erzählt vom Krieg
Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.