Wo Köln auf Sendung ging – WDR Rundfunkgebäude (Funkhaus)
Das Funkhaus am Wallrafplatz wurde nach kurzer Bauzeit bereits 1952 eröffnet. Es war eines der ersten großen Bauvorhaben im kriegszerstörten Köln durch Architekt Peter Friedrich Schneider, auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann. Ziel war es rasch Ersatz für das zerstörte Gebäude des ehemaligen Reichssenders in der Dagobertstraße zu schaffen und damit den neuen NWDR am Standort Köln arbeitsfähig zu machen.
Eine süße Vergangenheit – Das Stollwerkgebäude
Die Gebrüder Stollwerck besaßen Anfang des 20. Jhs. eine gigantische Schokoladenfabrik in Köln. Ende des 19. Jhs. avancierte Schokolade zu einem Massenprodukt, das Süßwarenunternehmen wurde zu einer international aufgestellten Aktiengesellschaft mit Werken in Europa und Amerika ausgebaut.
Dialog zwischen Kunst und Design – Museum für angewandte Kunst (MAKK)
Wer sich dieses Gebäude anschaut, hat gleich zwei verschiedenen Geschichten vor Augen: die Architektur und das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK). Gegründet wurde das zweitälteste Museum der Stadt Köln, bereits 1888 unter dem Namen „Kunstgewerbe-Museum".
Kunst Über den Köpfen der Passant:innen – Otto Pienes „Licht und Bewegung“
Geschäftig geht man meist, etwas gehetzt die Hohe Straße entlang. Doch lohnt ein Blick nach links und rechts, denn es gibt einige wunderbare Kunstwerke zu entdecken. Direkt am Anfang der Hohe Straße, dem Eckhaus 124-26, befindet sich eine Fassade die durch Künstler Otto Piene (1928-2014) gestaltet wurde.
Kunst als Wiederaufbau – Versteckte Göttin in der Einkaufspassage
Ein wenig versteckt in der Stollwerkpassage befindet sich die Skulptur der Gaea II, eine Variation der Gaea von 1965, die sich im Rosengarten des Rheinparks befindet. Gaea II wurde 2005, rund 24 Jahre nach dem Tod des Künstlers, aus der noch von Gerhard Marcks veränderten Gussform gefertigt. Die Bronzeskulptur ist 1,90 m hoch.