Wo Köln auf Sendung ging – WDR Rundfunkgebäude (Funkhaus)
Das Funkhaus am Wallrafplatz wurde nach kurzer Bauzeit bereits 1952 eröffnet. Es war eines der ersten großen Bauvorhaben im kriegszerstörten Köln durch Architekt Peter Friedrich Schneider, auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann. Ziel war es rasch Ersatz für das zerstörte Gebäude des ehemaligen Reichssenders in der Dagobertstraße zu schaffen und damit den neuen NWDR am Standort Köln arbeitsfähig zu machen.
Eine süße Vergangenheit – Das Stollwerkgebäude
Die Gebrüder Stollwerck besaßen Anfang des 20. Jhs. eine gigantische Schokoladenfabrik in Köln. Ende des 19. Jhs. avancierte Schokolade zu einem Massenprodukt, das Süßwarenunternehmen wurde zu einer international aufgestellten Aktiengesellschaft mit Werken in Europa und Amerika ausgebaut.
Gebaut als das höchste Gebäude der Welt – Der Kölner Dom, St. Peter und Maria
Im Jahr 1248 fand im Osten des Doms die Grundsteinlegung durch Erzbischof Konrad von Hochstaden statt. Der Bau orientierte sich eng an der modernsten französischen Architektur. Als Schöpfer des genialen Plans gilt Meister Gerhard, der erste namentlich bekannte Dombaumeister.
Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird.