Warum die Gebeine Heiligen Drei Könige dieses Tor wohl nie passierten – Das Dreikönigenpförtchen und der Lichhof
Das Dreikönigenpförtchen als südliches Immunitätstor des Stiftsbezirks wurde um 1330 durch die Dombauhütte in gotischem Stil angefertigt. Über dem eigentlichen kleinen Mauerdurchgang zum Lichhof von St. Maria im Kapitol befindet sich eine Figurengruppe mit einer sitzenden Maria mit Kind und den Heiligen Drei Königen in einer Maßwerkgalerie.
Der Oberbürgermeister des Wiederaufbaus – Theo-Burauen-Platz
Der wohl beliebteste Kölner Oberbürgermeister des 20. Jahrhunderts war Döres - Theo Burauen. Er wurde durch den Sieg der SPD 1956 ins Amt berufen und war bis 1973 Oberbürgermeister der Stadt Köln.
Kölscher Klüngel, Korruption und Konsequenzen: ein Aufstand der Anständigen – Der Gülichplatz
Köln kann man sich kaum ohne Klüngel vorstellen. Doch nahm dies in der Vergangenheit durchaus auch Größenordnungen ein, die nicht mehr tragbar waren.
Vom Wasserarm zum pulsierenden Stadtplatz – Der Heumarkt
Heute nur noch schwer vorstellbar, doch befand sich hier ursprünglich in der Antike noch ein Rheinarm, der die Insel mit Groß St. Martin umschloss und als Hafen genutzt wurde. Ab dem 4. Jh. verlandete er und ab 922 ist der Alter Markt zusammen mit dem Heumarkt erstmals urkundlich als mercatus coloniae (Kölner Markt) belegt.
Wo einst Wasser floss, strömen heute Menschen – Der Alter Markt
Wer heute über den Alter Markt flaniert, kann sich kaum vorstellen, dass hier in der Antike und dem frühen Mittelalter noch Schiffe lagen. Ursprünglich befand sich hier in der Antike ein Rheinarm, der die Insel mit Groß St. Martin umschloss und als Innerstädtischer Hafen genutzt wurde.