Von der Zigarette zum Bund fürs Leben
Die Geschichte des Haus Neuerburg — einst Firmensitz einer Kölner Zigarettendynastie, heute das stimmungsvollste Standesamt der Stadt.
Wer am Gülichplatz steht und die Fassade des Haus Neuerburg betrachtet, traut seinen Augen kaum: Zwei Gebäude? Nein, eines — aber mit Absicht so gebaut. Der Westflügel zitiert die Renaissance, der Südflügel das Barock.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – Der erste Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Ein feines Näschen – Farina und das erste Eau de Cologne
Mitten in der Innenstadt, direkt am jüdischen Viertel liegt St. Alban. Die Kirche wurde 1172 erstmals erwähnt und nach zahlreichen Umbauten im Mittelalter wurde sie 1668-72 durch Baumeister Arnold Gülich als Hallenkirche neugestaltet. Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.