Ein nacktes Hinterteil – der Kallendresser von Mataré
Auf dem Alter Markt am Haus Nr. 24 streckt sich ein nacktes Hinterteil den Besucher*Innen entgegen. Diese skurrile Plastik schuf 1964 der Düsseldorfer Kunstprofessor Ewald Wilhelm Hubert Mataré (1887-1965). Am von Hans Schilling 1958/59 neu errichteten Haus fand dieses Kunstwerk wenige Jahre später seinen Platz, Ursprung gibt ein im II. Weltkrieg zerstörtes etwa 70 cm großes Relief.
Eine verschmähte Liebe mit Helden und doch ohne Happyend – Der Jan-von-Werth-Brunnen
In der Platzmitte des Alter Markts befindet sich ein Brunnen mit Denkmal, welcher an einen Volkshelden Kölns erinnert: Reitergeneral Jan von Werth (1591-1652), der im Dreißigjährigen Krieg kämpfte. Der Brunnen ist 1884 von Wilhelm Albermann geschaffen worden.
Wo einst Wasser floss, strömen heute Menschen – Der Alter Markt
Wer heute über den Alter Markt flaniert, kann sich kaum vorstellen, dass hier in der Antike und dem frühen Mittelalter noch Schiffe lagen. Ursprünglich befand sich hier in der Antike ein Rheinarm, der die Insel mit Groß St. Martin umschloss und als Innerstädtischer Hafen genutzt wurde.
Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Der Ratsturm
Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt. Es wurde im II. Weltkrieg größtenteils zerstört und zeigt heute teilweise originalgetreuen Wiederaufbau, erhaltene Gebäudeteile und völlig neugeschaffene Bauteile.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel. Der eigentliche Eingang befand sich immer auf der Westseite in der Judengasse, mitten im Judenviertel.