Orte des Kulturquartiers
2.000 Jahre Stadt — Kultur — Geschichte
Die Via Culturalis erzählt Köln als zusammenhängenden Stadtraum. Zwischen Dom, Rathaus und Altstadt verbinden sich Kulturorte, Geschichte und Gegenwart zu einer gemeinsamen Erzählung. So entsteht ein Kulturquartier, das mehr ist als die Summe seiner Teile – ein Ort, an dem Stadt sichtbar und erlebbar wird.
Ein internationales Zentrum des Glaubens in Köln – Minoritenkirche
Zentrum des Kolpingwerks und Pilgerzentrum über die Grenzen Deutschlands hinaus.
Ein Ort der Stille mitten im Getümmel – Gross St. Martin
Am Rheinufer ragt Groß St. Martin mit seinem markanten Turm über die Dächer der Altstadt. Seine vier Ecktürme rahmen den hohen Vierungsturm ein und zeichnen sich gegen den Himmel ab.
Glockenturm ohne Glocke – Klein St. Martin
Heute steht nur noch ein Turm der ehemaligen Kirche Klein St. Martin. Ihren Namen erhielt sie, da sie deutlich kleiner war als Groß St. Martin.
Wo heute Maria verehrt wird, wurden einst römische Götter angehimmelt – Basilika St. Maria im Kapitol
Die heutige Kirche St. Maria im Kapitol befindet sich an der Stelle des römischen Kapitolstempels.
Das Fenster, das den Dom in Farbe taucht – Richter Fenster
Das jüngste Domfenster, das Südquerhausfenster wurde 2007 geweiht und von Künstler Gerhard Richter als sein erstes Kirchenfenster entworfen.
Hähne und Rasierspiegel – Südportal des Kölner Doms
Auch der Kölner Dom wurde im II. Weltkrieg beschädigt. Viele Bauteile und Bereiche wurden originalgetreu restauriert oder wiederaufgebaut, doch gab es auch wunderbare Neuschöpfungen der Nachkriegszeit.
Eine Kirche mit Fenstern für die Ewigkeit – St. Andreas
Die ehemalige Herrenstiftskirche, eine dreischiffige romanische Pfeilerbasilika entstand um 1190-1220.
Gebaut als das höchste Gebäude der Welt – Kölner Dom, St. Peter & Maria
Im Jahr 1248 fand im Osten des Doms die Grundsteinlegung durch Erzbischof Konrad von Hochstaden statt.
Blutige Szenen, mit lieblichen Details kaschiert – Fenster für die Ewigkeit
Ganz singulär für Köln, waren die klaren Notverglasungen, die nach dem II. Weltkrieg in der Kirche St. Andreas eingesetzt wurden, bis vor wenigen Jahren noch vollständig sichtbar.