Orte des Kulturquartiers
2.000 Jahre Stadt — Kultur — Geschichte
Die Via Culturalis erzählt Köln als zusammenhängenden Stadtraum. Zwischen Dom, Rathaus und Altstadt verbinden sich Kulturorte, Geschichte und Gegenwart zu einer gemeinsamen Erzählung. So entsteht ein Kulturquartier, das mehr ist als die Summe seiner Teile – ein Ort, an dem Stadt sichtbar und erlebbar wird.
Ein nacktes Hinterteil – Kallendresser
Auf dem Alter Markt am Haus Nr. 24 streckt sich ein nacktes Hinterteil den Besucher*Innen entgegen.
Eine verschmähte Liebe mit Helden und doch ohne Happyend – Jan-von-Werth-Brunnen
In der Platzmitte des Alter Markts befindet sich ein Brunnen mit Denkmal, welcher an einen Volkshelden Kölns erinnert: Reitergeneral Jan von Werth (1591-1652), der im Dreißigjährigen Krieg kämpfte. Der Brunnen ist 1884 von Wilhelm Albermann geschaffen worden.
Eine Sage in Stein erzählt –Heinzelmännchenbrunnen
Der Heinzelmännchenbrunnen zeigt die Geschichte der Kölner Heinzelmännchen ganz anschaulich in Bilder, Texten und Skulpturen.
Die versteckte Göttin in der Einkaufspassage – Gaea II
Ein wenig versteckt in der Stollwerkpassage befindet sich die Skulptur der Gaea II, eine Variation der Gaea von 1965, die sich im Rosengarten des Rheinparks befindet.
Blutige Szenen, mit lieblichen Details kaschiert – Fenster für die Ewigkeit
Ganz singulär für Köln, waren die klaren Notverglasungen, die nach dem II. Weltkrieg in der Kirche St. Andreas eingesetzt wurden, bis vor wenigen Jahren noch vollständig sichtbar.
Ein Boden zum Niederknien – Dionysosmosaik
Bei archäologischen Ausgrabungen in Köln wurden mehrere Mosaikfußböden gefunden, diese bezeugen Anlagen von römischen Villen für wohlhabendere Bewohner*Innen der Stadt.
Von der Zigarette zum Bund fürs Leben – Haus Neuerburg
Die Geschichte des Haus Neuerburg — einst Firmensitz einer Kölner Zigarettendynastie, heute das stimmungsvollste Standesamt der Stadt.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – erster Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Ein Zuhause für die Kunst im Ungers-Bau – Wallraf-Richartz-Museum
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist nicht nur ein moderner Museumsbau, sondern auch Zeugnis privater Sammlungen und der Schwierigkeit einen geeigneten Ausstellungsort zu finden.
Ein Mahnmal im Mahnmal – „Trauernde Eltern“
Hier sind in einem Mahnmal an das Gedenken des II. Weltkriegs weitere Mahnmale aufgestellt.
Vom Mut sich immer wieder neu zu erfinden – Spanischer Bau
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus.
Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Ratsturm
Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt.
Verborgene Geschichte wieder sichtbar machen – MiQua
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – Historisches Rathaus
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel.
Wo Köln bis heute im Kreis schunkelt – Fastnachtsbrunnen
Der Fastnachtsbrunnen auf dem Gülichplatz erzählt vom Karneval als Lebensgefühl der Stadt — zwischen Feier, Satire und kölscher Selbstbehauptung.
Das erste Eau de Cologne – Farina-Haus
Dieses 3-geschossige Geschäfts- und Wohnhaus stammt zwar erst aus dem Jahre 1899, doch reicht die Geschichte Farinas weiter zurück, zur wohl ältesten Parfümfabrik der Welt.
Der Rhein als Abflussrohr – Teilstück des Antiken Abwassersystems
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln.
Kein Wiederaufbau: Eine Ruine erzählt vom Krieg – Alt St. Alban
Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen.