Das wiederentdeckte Machtzentrum des römischen Köln – Das Praetorium
Seit dem 16. Jahrhundert fanden sich immer wieder Reste des Praetoriums bei Baumaßnahmen rund um das Historische Rathaus, doch ist eine systematische Ausgrabung erst durch einen Zufall initiiert worden.
Durch die immensen Kriegszerstörungen im II. Weltkrieg im Stadtzentrum wurde auch der gänzlich zerstörte Spanische Bau abgerissen, er sollte für einen Neubau weichen. Bei den Ausschachtungsarbeiten stieß man auf gewaltige Mauerreste der Antike. In nur wenigen Monaten sollte die Ausgrabung beendet sein.
Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen im jüdischen Viertel
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen. Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Der Rhein als die große Abfluss – Teilstück des Antiken Abwassersystems
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln. Es gab Frischwasser- und Abwasserkanäle, Thermen, Brunnen mit nach Köln geleitetes Quellwasser, und die Straßen waren weitestgehend saub