Wo Köln auf Sendung ging – WDR Rundfunkgebäude (Funkhaus)
Das Funkhaus am Wallrafplatz wurde nach kurzer Bauzeit bereits 1952 eröffnet. Es war eines der ersten großen Bauvorhaben im kriegszerstörten Köln durch Architekt Peter Friedrich Schneider, auf Initiative des Intendanten Hanns Hartmann. Ziel war es rasch Ersatz für das zerstörte Gebäude des ehemaligen Reichssenders in der Dagobertstraße zu schaffen und damit den neuen NWDR am Standort Köln arbeitsfähig zu machen.
Hähne und Rasierspiegel – Das Südportal des Kölner Doms
Auch der Kölner Dom wurde im II. Weltkrieg beschädigt. Viele Bauteile und Bereiche wurden originalgetreu restauriert oder wiederaufgebaut, doch gab es auch wunderbare Neuschöpfungen der Nachkriegszeit. So wurde für die Neuschaffung der Bronzetüren des viertürigen Südportals 1948 der Künstler Ewald Wilhelm Hubert Mataré (1887-1965) beauftragt.
Kunst als Wiederaufbau oder die versteckte Göttin in der Einkaufspassage – Gaea II
Ein wenig versteckt in der Stollwerkpassage befindet sich die Skulptur der Gaea II, eine Variation der Gaea von 1965, die sich im Rosengarten des Rheinparks befindet. Gaea II wurde 2005, rund 24 Jahre nach dem Tod des Künstlers, aus der noch von Gerhard Marcks veränderten Gussform gefertigt. Die Bronzeskulptur ist 1,90 m hoch.
Ein Mahnmal im Mahnmal – „Trauernde Eltern“ nach Käthe Kollwitz zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg
Hier sind in einem Mahnmal an das Gedenken des II. Weltkriegs weitere Mahnmale aufgestellt. Die Kriegszerstörte Kirche Alt St. Alban wurde als Kirchenruine gesichert und als Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur als Ruine bewahrt. Im Kirchenschiff findet man zwei weitere Mahnmale: ein Kriegsgefangenenmahnmal und die Skulpturengruppe „Trauernde Eltern“.
Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird.