Wo heute Maria verehrt wird, wurden einst römische Götter angehimmelt – Basilika St. Maria im Kapitol
Die heutige Kirche St. Maria im Kapitol befindet sich an der Stelle des römischen Kapitolstempels. Die Anlage hier in Köln war den Kapitolstempeln in Rom und in weiteren Städten nachempfunden und gehört im römischen Reich zu den größeren Tempelbauten.
Eine Kirche mit Fenstern für die Ewigkeit – St. Andreas
Heute sind ca. 1 km der ehemals ca. 4 km langen römischen Stadtmauer aus dem 1.-3. Jh. erhalten. Sie besahs mindestens 9 Stadttore und ca. 19 Wehrtürme. Die Ummauerung wurde mit einem ca. 3 m hohen Fundamentsockel versehen und dann an der Innen- wie Außenseite mit kleineren Grauwackequadern gemauert, die im Zwischenraum mit Gußbeton gefüllt wurde.
Gebaut als das höchste Gebäude der Welt – Der Kölner Dom, St. Peter und Maria
Im Jahr 1248 fand im Osten des Doms die Grundsteinlegung durch Erzbischof Konrad von Hochstaden statt. Der Bau orientierte sich eng an der modernsten französischen Architektur. Als Schöpfer des genialen Plans gilt Meister Gerhard, der erste namentlich bekannte Dombaumeister.
Ein Zuhause für die Kunst – Das Wallraf-Richartz-Museum im Ungers-Bau
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist nicht nur ein moderner Museumsbau, sondern auch Zeugnis privater Sammlungen und der Schwierigkeit einen geeigneten Ausstellungsort zu finden.
Die Museumsgründung liegt bereits im 19. Jh.: nach dem Tod des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) wird die Stadt Köln Erbin seiner umfangreichen Sammlung und nun beginnt die Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort.