Vom Wasserarm zum pulsierenden Stadtplatz – Der Heumarkt
Heute nur noch schwer vorstellbar, doch befand sich hier ursprünglich in der Antike noch ein Rheinarm, der die Insel mit Groß St. Martin umschloss und als Hafen genutzt wurde. Ab dem 4. Jh. verlandete er und ab 922 ist der Alter Markt zusammen mit dem Heumarkt erstmals urkundlich als mercatus coloniae (Kölner Markt) belegt.
Eine Sage in Stein erzählt – Der Heinzelmännchenbrunnen
Der Heinzelmännchenbrunnen zeigt die Geschichte der Kölner Heinzelmännchen ganz anschaulich in Bilder, Texten und Skulpturen.
Kunst als Wiederaufbau oder die versteckte Göttin in der Einkaufspassage – Gaea II
Ein wenig versteckt in der Stollwerkpassage befindet sich die Skulptur der Gaea II, eine Variation der Gaea von 1965, die sich im Rosengarten des Rheinparks befindet. Gaea II wurde 2005, rund 24 Jahre nach dem Tod des Künstlers, aus der noch von Gerhard Marcks veränderten Gussform gefertigt. Die Bronzeskulptur ist 1,90 m hoch.
Blutige Szenen, mit lieblichen Details kaschiert – Die Fenster für die Ewigkeit
Ganz singulär für Köln, waren die klaren Notverglasungen, die nach dem II. Weltkrieg in der Kirche St. Andreas eingesetzt wurden, bis vor wenigen Jahren noch vollständig sichtbar. In Teilen ist diese sogar heute noch sichtbar, denn sie werden seit 2005 in einem einmaligen Projekt der Kirchengemeinde St. Andreas und dem Förderverein Romanische Kirchen Köln ersetzt.
Ein Boden für die Götter – Das Dionysosmosaik
Bei archäologischen Ausgrabungen in Köln wurden mehrere Mosaikfußböden gefunden, diese bezeugen Anlagen von römischen Villen für wohlhabendere Bewohner*Innen der Stadt.
Wo einst Wasser floss, strömen heute Menschen – Der Alter Markt
Wer heute über den Alter Markt flaniert, kann sich kaum vorstellen, dass hier in der Antike und dem frühen Mittelalter noch Schiffe lagen. Ursprünglich befand sich hier in der Antike ein Rheinarm, der die Insel mit Groß St. Martin umschloss und als Innerstädtischer Hafen genutzt wurde.
Von der Zigarette zum Bund fürs Leben – Haus Neuerburg
Die Geschichte des Haus Neuerburg — einst Firmensitz einer Kölner Zigarettendynastie, heute das stimmungsvollste Standesamt der Stadt.
Wer am Gülichplatz steht und die Fassade des Haus Neuerburg betrachtet, traut seinen Augen kaum: Zwei Gebäude? Nein, eines — aber mit Absicht so gebaut. Der Westflügel zitiert die Renaissance, der Südflügel das Barock.
Wie Erinnerung ihren Platz im Stadtbild fand – Der erste Stolperstein
Am 16.12.1992, am 50. Jahrestag des sogenannten Auschwitz-Erlasses verlegte Gunter Demnig zusammen mit Aktivisten*Innen des Kölner Rom e.V. den ersten Stolperstein vor dem Historischen Rathaus.
Ein Zuhause für die Kunst – Das Wallraf-Richartz-Museum im Ungers-Bau
Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ist nicht nur ein moderner Museumsbau, sondern auch Zeugnis privater Sammlungen und der Schwierigkeit einen geeigneten Ausstellungsort zu finden.
Die Museumsgründung liegt bereits im 19. Jh.: nach dem Tod des Gelehrten und Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824) wird die Stadt Köln Erbin seiner umfangreichen Sammlung und nun beginnt die Suche nach einem geeigneten Ausstellungsort.
Ein Mahnmal im Mahnmal – „Trauernde Eltern“ nach Käthe Kollwitz zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg
Hier sind in einem Mahnmal an das Gedenken des II. Weltkriegs weitere Mahnmale aufgestellt. Die Kriegszerstörte Kirche Alt St. Alban wurde als Kirchenruine gesichert und als Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur als Ruine bewahrt. Im Kirchenschiff findet man zwei weitere Mahnmale: ein Kriegsgefangenenmahnmal und die Skulpturengruppe „Trauernde Eltern“.
Immer wieder neu – Der Spanische Bau als Repräsentationsbau des Rathauses
Wie überall in der Innenstadt gibt es auch hier eine bewegte Geschichte, wir befinden uns im Judenviertel, direkt neben dem Historischen Rathaus. Bereits 1475 ist der Ankauf eines jüdischen Wohnhauses belegt, welches durch den Rat der Stadt Köln erworben und dann abgerissen wird.
Wie Köln seine Unabhängigkeit sichtbar machte – Der Ratsturm
Die Westseite des Alter Markts wird vom Historischen Rathaus bestimmt. Es wurde im II. Weltkrieg größtenteils zerstört und zeigt heute teilweise originalgetreuen Wiederaufbau, erhaltene Gebäudeteile und völlig neugeschaffene Bauteile.
Verborgenes wieder sichtbar machen – das MiQua und Ausgrabungen im jüdischen Viertel
Um dieses Museum und die hiermit verbundenen Ausgrabungen realisieren zu können musste sehr viel Zeit vergehen. Bereits Ende der 1940er Jahre wurde entschieden den fast völlig kriegszerstörten Spanischen Bau abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen.
Vom Haus der Bürger zur Bühne der Stadtgeschichte – das Historische Rathaus Köln
Bereits 1149 ist an dieser Stelle ein „Haus der Bürger“ (domus civium inter judeos sita) belegt, wohlgewählt durch die Kölner Bürgerschaft im Judenviertel. Der eigentliche Eingang befand sich immer auf der Westseite in der Judengasse, mitten im Judenviertel.
Wo Köln bis heute im Kreis schunkelt – Der Fastnachtsbrunnen
Der Fastnachtsbrunnen auf dem Gülichplatz erzählt vom Karneval als Lebensgefühl der Stadt — zwischen Feier, Satire und kölscher Selbstbehauptung.
Das Wasser von Köln – Farina und das erste Eau de Cologne
Mitten in der Innenstadt, direkt am jüdischen Viertel liegt St. Alban. Die Kirche wurde 1172 erstmals erwähnt und nach zahlreichen Umbauten im Mittelalter wurde sie 1668-72 durch Baumeister Arnold Gülich als Hallenkirche neugestaltet. Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.
Der Rhein als die große Abfluss – Teilstück des Antiken Abwassersystems
Das römische Köln muss man sich viel sauberer vorstellen als das mittelalterliche Köln. Es gab Frischwasser- und Abwasserkanäle, Thermen, Brunnen mit nach Köln geleitetes Quellwasser, und die Straßen waren weitestgehend saub
Kein Wiederaufbau – Die Ruine Alt St. Alban erzählt vom Krieg
Das Kirchengebäude wurde im II. Weltkrieg bis auf den Turm (1494) zerstört. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen in Köln, wurde St. Alban weder abgerissen noch wiederaufgebaut, sie blieb als Ruine stehen. Baulich gesichert handelt es sich nun um ein Mahnmal für die Toten der Weltkriege und der NS-Diktatur.